Studieneinblicke, Ausblicke und praktische Überlegungen

mit Markus Textor

30. Oktober 2020 – 19:00 Uhr – Bürger*innen-Saal | Rathaus Singen

Racial Profiling und rassistische Polizeigewalt sind keine neuartigen Phänomene und bestimmen auch in Deutschland den Alltag vieler Menschen, die Rassismuserfahrungen machen. Betroffene, Unterstützende und kritische Initiativen weisen schon seit Jahren auf die Problematik hin. Seit dem grausamen Tod des Schwarzen US-amerikanischen Bürgers George Perry Floyd, der am 25. Mai 2020 durch einen weißen US-amerikanischen Polizisten verursacht worden ist, bekam die Debatte, erst in den USA, dann auch darüber hinaus, eine neue Qualität. Es entstanden verschiedenste Demonstrationen und Proteste, die in zahlreichen Ländern eine ungewohnte Größe angenommen haben. Auch in Deutschland formierte sich eine beeindruckend große Kritik an Racial Profiling und rassistischer Polizeigewalt, die bis heute anhält.

Mittlerweile dürfte auch hierzulande einem Großteil der Bevölkerung bewusst geworden sein, dass die Polizeipraxis auch in Deutschland existiert und die Kritik daran immer größer wird.

Im Vortrag wird erörtert, was Racial Profiling ist, wie Racial Profiling erfolgt, warum Racial Profiling existiert und welche Rolle die Gewalt darin einnimmt. Diesbezüglich wird auf aktuelle internationale und nationale Studien Bezug genommen, um dann im Anschluss zu klären, wie dem Phänomen begegnet werden kann.

Markus Textor forscht im Rahmen seiner Doktorarbeit an der Pädagogischen Hochschule Freiburg zum Thema Racial Profiling und Polizeigewalt.

Aufgrund der aktuellen Situation ist die Teilnehmenden-Zahl entsprechend den Räumlichkeiten begrenzt. Aus diesem Grund bitten wir um eine vorherige Anmeldung an: info@bildungsbude.org

Ein Einlass zur Veranstaltung kann nur nach vorheriger Anmeldung erfolgen.